Vermögen, das wirken soll.
Beratung für Stifter:innen, Stiftungen und Familienstrukturen. Methodisch, generationenfähig — von der ersten Idee bis zur Übergabe.
Stiftungen sind Geduld in Strukturform.
Eine Stiftung ist nicht das schnellste, nicht das billigste, nicht das einfachste Vehikel. Sie ist das geduldigste. Was sie auszeichnet, ist nicht ihre Effizienz — sondern ihre Beständigkeit. Was Sie heute in eine Stiftung einbringen, soll in 30 oder 50 Jahren noch wirken — wenn Sie selbst längst keine Entscheidungen mehr treffen.
Daraus ergibt sich eine sehr eigene Beratungslogik. Bei Stiftungen wird nicht für den nächsten Vorstandswechsel beraten, nicht für die nächste Bilanz, nicht für die nächsten zwölf Monate. Bei Stiftungen wird für die nächste Generation beraten — für Personen, die heute noch nicht im Raum sind. Das verändert alles: die Sprache der Satzung, die Struktur der Organe, den Umgang mit Vermögen, die Logik der Mittelverwendung.
Was Stiftungen einzigartig macht, ist nicht die Aufsicht und nicht das Steuerrecht. Es ist die Anforderung, in Generationen statt in Quartalen zu denken. Genau das ist die SAWIMA-Tonart.
SAWIMA berät seit über zwei Jahrzehnten Stifter:innen, Stiftungsräte und Vorstände — von der ersten Idee am Küchentisch bis zur Verschmelzung großer Stiftungen mit unterschiedlichen Aufsichtsstaaten. Was diese Mandate eint: Es geht selten nur um Recht, oft um Bedeutung. Wer eine Stiftung errichtet, sucht keine Lösung — er sucht eine Form, in der etwas dauerhaft wirken kann. Diese Form mit ihm gemeinsam zu finden, ist die SAWIMA-Aufgabe.
Wofür Stifter:innen zu uns kommen.
Stiftungsmandate beginnen selten mit *”wir suchen einen Berater”*. Sie beginnen mit einem konkreten Anlass — einer Idee, einem Vermögen, einer Sorge, einer anstehenden Entscheidung. Sechs Anlässe sind die häufigsten Eintrittspunkte zu einem Stiftungsmandat bei SAWIMA.
Eine Stiftung errichten
Vom Stifterwillen zur tragfähigen Struktur. Klärung der Form (rechtsfähig, Treuhand, Zustiftung), Vermögen, Zweck, Organe — bis zur staatlichen Anerkennung.
Zur Anlass-Page → Anlass · SatzungsarbeitSatzung modernisieren
Wenn die Satzung nicht mehr zur gelebten Praxis passt — oder die Stiftung anders wirken soll, als sie gegründet wurde. Anpassung mit Aufsichtskonformität.
Zur Anlass-Page → Anlass · ÜbergabeStiftungsrat oder Vorstand wechseln
Wechsel in den Organen sind die häufigste Krisenphase einer Stiftung. Methodische Übergabe-Vorbereitung mit Wissens-, Mandats- und Beziehungstransfer.
Zur Anlass-Page → Anlass · StrukturarbeitStiftung verschmelzen oder umstrukturieren
Verschmelzungen, Zustiftungen, gGmbH-Töchter, Doppelstiftungen. Strukturarbeit für Stiftungen, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form tragen.
Zur Anlass-Page → Anlass · KlärungKonflikt in den Organen
Wenn Stiftungsrat und Vorstand sich nicht mehr einig sind — oder die Familie und die Aufsicht. Mediative Strukturarbeit, die den Stifterwillen über die Köpfe stellt.
Zur Anlass-Page → Anlass · BeendigungGeordnete Stiftungsauflösung
Manche Stiftungen erfüllen ihren Zweck — andere können ihn nicht mehr erfüllen. Methodische Begleitung der Auflösung, von der Aufsichtsabstimmung bis zur Vermögensübertragung.
Zur Anlass-Page →Wie SAWIMA in Stiftungen arbeitet.
Stiftungsarbeit verlangt eine eigene Diagnose-Logik. Anders als bei Verein und Genossenschaft stehen Zweckbindung, Vermögenserhalt und Generationenfähigkeit im Vordergrund. Wir prüfen Stiftungen entlang eines eigenen Schemas — und arbeiten alle fünf SAWIMA-Phasen anwendungsspezifisch ab.
Das Stiftungs-Schema der SAWIMA-Diagnose-Phase prüft Zweckformulierung, Vermögensausstattung, Anlagerichtlinien, Organstruktur, Aufsichtsbeziehung, Mittelverwendung und Generationenfähigkeit. Es deckt die Schwachstellen auf, die häufig erst in der nächsten Stiftungsratsperiode oder beim ersten Aufsichtsbescheid sichtbar werden — also dann, wenn ihre Korrektur deutlich aufwendiger ist.
Was die SAWIMA-Stiftungsarbeit prägt: Wir denken Satzung, Steuer und Aufsicht zusammen. Eine Satzungsänderung, die der Aufsicht nicht gefällt; eine Anlagerichtlinie, die das Finanzamt nicht akzeptiert; eine Organstruktur, die nach drei Jahren nicht mehr besetzt werden kann — das sind keine Detailprobleme. Das sind Folgen einer Strukturarbeit, in der eine Dimension fehlt. Genau diese Vollständigkeit ist die SAWIMA-Aufgabe.
Über zwei Jahrzehnte hinweg haben wir mit Stiftungsaufsichten in mehreren Bundesländern und teils international zusammengearbeitet. Wir wissen, welche Aufsicht wo welche Schwerpunkte legt — und welche Argumente in welcher Behörde Gewicht haben. Diese Erfahrung wird in jeder einzelnen Stiftungskonzeption mitgedacht.
Zwei Vignetten aus der Praxis.
Trust-Logos verletzen Diskretion. Anonyme Phrasen verlieren Substanz. Zwei Vignetten zeigen, wie SAWIMA in Stiftungen tatsächlich arbeitet — eine zur Errichtung, eine zur Restrukturierung.
Vom Stifterwillen zur tragfähigen Struktur.
Ein privater Stifterkreis wollte Vermögen dauerhaft für gemeinnützige Zwecke binden — ohne klare Vorstellung zur Organstruktur und zur späteren Zweckverwirklichung.
Klärung von Stifterwillen, Vermögensausstattung, Zweckfeldern und gewünschter Familieneinflussnahme. Diagnostische Abgrenzung von Stiftung, Treuhandstiftung, Verein und gemeinnütziger GmbH.
Errichtungsfähiger Strukturentwurf mit Zweckformulierung, Satzungsstruktur, Organmodell, erster Förderrichtlinie und Vorbereitung der Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht. Stifterwille rechtlich, organisatorisch und steuerlich anschlussfähig gemacht.
Eine bestehende Stiftung — neu geordnet.
Eine bestehende Stiftung mit gewachsenen Entscheidungswegen, unklaren Zuständigkeiten und nicht mehr zeitgemäßer Satzungslogik. Auslöser: Wechsel im Stiftungsrat und Sorge um die Dokumentation der Kontrollstruktur.
Satzungs- und Organstruktur-Audit. Prüfung von Beschlussordnungen, Anlagerichtlinien, Aufsichtsbeziehungen und tatsächlicher Verwaltungspraxis.
Modernisierungskonzept mit neuer Geschäftsordnung, klarer Aufgabenverteilung und abgestimmtem Kommunikationspfad zur Aufsicht. Deutlich stabilere Führungsstruktur, dokumentierte Entscheidungswege, belastbare Grundlage für die nächste Stiftungsratsperiode.
Vor dem ersten Gespräch.
Stiftungsvorhaben kommen in zwei sehr unterschiedlichen Konstellationen zu uns: als Stifter:innen, die noch vor der Errichtung stehen — und als bestehende Stiftungen, in denen Governance-Arbeit gefragt ist. Für beide Pfade haben wir ein eigenes diagnostisches Werkzeug.
Wir denken über eine Stiftung nach.
Für Stifter:innen, die noch vor der Errichtung stehen. Acht Fragen klären, ob die Stiftung die richtige Form für Ihr Vorhaben ist — oder ob ein anderes Vehikel besser trägt.
- Zweck · Vermögen · Form (rechtsfähig, Treuhand, Zustiftung)
- Eignungs-Einschätzung statt Schablonen-Empfehlung
- PDF-Auswertung per E-Mail
Wir verantworten eine bestehende Stiftung.
Für Vorstand und Stiftungsrat, die eine ehrliche Standortbestimmung wollen. Zehn Fragen entlang der Governance-Dimensionen ergeben eine strukturierte Reife-Einschätzung — von strukturell gesund bis strukturelle Klärung empfohlen.
- Zweck · Vermögen · Organe · Aufsichtsbeziehung
- Reife-Einschätzung in drei Stufen, ohne Schreckenstheater
- PDF-Auswertung per E-Mail
Lieber direkt sprechen? Sparringscall vereinbaren →
Wie geht es weiter?
Welcher Weg für Ihr Vorhaben passt, hängt davon ab, wo Sie stehen — und wie viel Strukturarbeit bereits geleistet wurde. Drei Eintrittspunkte stehen Ihnen offen.
Zwei Werkzeuge: Quick-Check Stiftung für Stifter:innen und Governance-Audit für bestehende Stiftungen. Kostenfrei, mit individueller PDF-Auswertung.
Zur Diagnostik ↓ Tempo II — sondierend Sparringscall · 60 Min.Strukturiertes Vorgespräch mit Briefing-Bogen vorab und schriftlichem Ergebnisprotokoll.
Sparringscall vereinbaren → Tempo III — direkt Vorstand direktDirekter Kontakt zum SAWIMA-Vorstand — etwa bei laufenden Anerkennungsverfahren oder Aufsichtsfragen.
Direkt kontaktieren →