SAWIMA / Stiftungen
Beratung · Stiftungen

Vermögen, das wirken soll.

Beratung für Stifter:innen, Stiftungen und Familien­strukturen. Methodisch, generationen­fähig — von der ersten Idee bis zur Übergabe.

01Position

Stiftungen sind Geduld in Strukturform.

Eine Stiftung ist nicht das schnellste, nicht das billigste, nicht das einfachste Vehikel. Sie ist das geduldigste. Was sie auszeichnet, ist nicht ihre Effizienz — sondern ihre Beständigkeit. Was Sie heute in eine Stiftung einbringen, soll in 30 oder 50 Jahren noch wirken — wenn Sie selbst längst keine Entscheidungen mehr treffen.

Daraus ergibt sich eine sehr eigene Beratungs­logik. Bei Stiftungen wird nicht für den nächsten Vorstandswechsel beraten, nicht für die nächste Bilanz, nicht für die nächsten zwölf Monate. Bei Stiftungen wird für die nächste Generation beraten — für Personen, die heute noch nicht im Raum sind. Das verändert alles: die Sprache der Satzung, die Struktur der Organe, den Umgang mit Vermögen, die Logik der Mittelverwendung.

Was Stiftungen einzigartig macht, ist nicht die Aufsicht und nicht das Steuerrecht. Es ist die Anforderung, in Generationen statt in Quartalen zu denken. Genau das ist die SAWIMA-Tonart.

SAWIMA berät seit über zwei Jahrzehnten Stifter:innen, Stiftungsräte und Vorstände — von der ersten Idee am Küchentisch bis zur Verschmelzung großer Stiftungen mit unterschiedlichen Aufsichtsstaaten. Was diese Mandate eint: Es geht selten nur um Recht, oft um Bedeutung. Wer eine Stiftung errichtet, sucht keine Lösung — er sucht eine Form, in der etwas dauerhaft wirken kann. Diese Form mit ihm gemeinsam zu finden, ist die SAWIMA-Aufgabe.

02Anlässe

Wofür Stifter:innen zu uns kommen.

Stiftungs­mandate beginnen selten mit *”wir suchen einen Berater”*. Sie beginnen mit einem konkreten Anlass — einer Idee, einem Vermögen, einer Sorge, einer anstehenden Entscheidung. Sechs Anlässe sind die häufigsten Eintrittspunkte zu einem Stiftungs­mandat bei SAWIMA.

03Methodisches Profil

Wie SAWIMA in Stiftungen arbeitet.

Stiftungs­arbeit verlangt eine eigene Diagnose-Logik. Anders als bei Verein und Genossenschaft stehen Zweck­bindung, Vermögens­erhalt und Generationen­fähigkeit im Vordergrund. Wir prüfen Stiftungen entlang eines eigenen Schemas — und arbeiten alle fünf SAWIMA-Phasen anwendungs­spezifisch ab.

Das Stiftungs-Schema der SAWIMA-Diagnose-Phase prüft Zweck­formulierung, Vermögens­ausstattung, Anlagerichtlinien, Organ­struktur, Aufsichts­beziehung, Mittel­verwendung und Generationen­fähigkeit. Es deckt die Schwachstellen auf, die häufig erst in der nächsten Stiftungs­ratsperiode oder beim ersten Aufsichts­bescheid sichtbar werden — also dann, wenn ihre Korrektur deutlich aufwendiger ist.

Was die SAWIMA-Stiftungs­arbeit prägt: Wir denken Satzung, Steuer und Aufsicht zusammen. Eine Satzungs­änderung, die der Aufsicht nicht gefällt; eine Anlage­richtlinie, die das Finanzamt nicht akzeptiert; eine Organstruktur, die nach drei Jahren nicht mehr besetzt werden kann — das sind keine Detailprobleme. Das sind Folgen einer Strukturarbeit, in der eine Dimension fehlt. Genau diese Vollständigkeit ist die SAWIMA-Aufgabe.

Über zwei Jahrzehnte hinweg haben wir mit Stiftungs­aufsichten in mehreren Bundesländern und teils international zusammen­gearbeitet. Wir wissen, welche Aufsicht wo welche Schwerpunkte legt — und welche Argumente in welcher Behörde Gewicht haben. Diese Erfahrung wird in jeder einzelnen Stiftungs­konzeption mitgedacht.

04Mandate

Zwei Vignetten aus der Praxis.

Trust-Logos verletzen Diskretion. Anonyme Phrasen verlieren Substanz. Zwei Vignetten zeigen, wie SAWIMA in Stiftungen tatsächlich arbeitet — eine zur Errichtung, eine zur Restrukturierung.

Vignette 1 · Errichtung

Vom Stifterwillen zur tragfähigen Struktur.

Ausgangslage

Ein privater Stifterkreis wollte Vermögen dauerhaft für gemeinnützige Zwecke binden — ohne klare Vorstellung zur Organstruktur und zur späteren Zweckverwirklichung.

SAWIMA-Vorgehen

Klärung von Stifterwillen, Vermögensausstattung, Zweckfeldern und gewünschter Familieneinflussnahme. Diagnostische Abgrenzung von Stiftung, Treuhandstiftung, Verein und gemeinnütziger GmbH.

Ergebnis

Errichtungsfähiger Strukturentwurf mit Zweckformulierung, Satzungsstruktur, Organmodell, erster Förderrichtlinie und Vorbereitung der Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht. Stifterwille rechtlich, organisatorisch und steuerlich anschlussfähig gemacht.

Vignette 2 · Restrukturierung

Eine bestehende Stiftung — neu geordnet.

Ausgangslage

Eine bestehende Stiftung mit gewachsenen Entscheidungswegen, unklaren Zuständigkeiten und nicht mehr zeitgemäßer Satzungslogik. Auslöser: Wechsel im Stiftungsrat und Sorge um die Dokumentation der Kontrollstruktur.

SAWIMA-Vorgehen

Satzungs- und Organstruktur-Audit. Prüfung von Beschlussordnungen, Anlagerichtlinien, Aufsichtsbeziehungen und tatsächlicher Verwaltungspraxis.

Ergebnis

Modernisierungskonzept mit neuer Geschäftsordnung, klarer Aufgabenverteilung und abgestimmtem Kommunikationspfad zur Aufsicht. Deutlich stabilere Führungsstruktur, dokumentierte Entscheidungswege, belastbare Grundlage für die nächste Stiftungsratsperiode.

Anonymisierungsregel — Keine Namen, keine Städte, keine Branchen, wenn die Branche zum Erkennungsmerkmal würde. Größenordnungen gerundet, Personenbezüge nur über Rolle.